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Recht und Versicherungen
Nutzung von Schulsportanlagen

Benutzung von Schulsportanlagen

Da in puncto Benutzung der Schulsportanlagen in der schulfreien Zeit noch ein erhebliches Informationsdefizit besteht, ist es dem VSS ein großes Anliegen betreffend dieser Angelegenheit Klarheit zu schaffen. Mit Dekret des LH vom 7. Jänner 2008, Nr. 2 und nachfolgende Änderung mit Dekret des LH vom 18. Februar 2010, Nr. 14 wurde die Benutzung von Gebäuden, Einrichtungen und Anlagen der Schulen für außerschulische Tätigkeiten geregelt.

 

Sportvereinen steht grundsätzlich die Möglichkeit zur Verfügung in der schulfreien Zeit die Sporteinrichtungen und -anlagen der Schulen für außerschulische Tätigkeiten zu verwenden. Dies gilt auch an gewöhnlichen Schultagen ab 18:00 Uhr. Die Formblätter für die Gesuchstellung getrennt nach Turnhallen/Sportanlagen und Fachräumen sind unter Downloads abzurufen. Ermächtigt wird die Benutzung durch den Schuldirektor. Die entsprechenden Gesuche werden vorher von einer Kommission, die aus jeweils zwei Gemeinde- und Schulvertretern besteht, überprüft. Die von den Vereinen ohne Gewinnabsichten durchgeführten Tätigkeiten gemäß Dekret LH, Nr. 2 Artikel 9, Absatz 1 Buchstaben a) bis e) sowie gemäß Artikel 10 Absatz 1, Buchstaben a) bis d) sind von der Bezahlung der Rückvergütung der Spesen befreit.

 

Für die Aufsicht und Reinigung im Zusammenhang mit außerschulischen Tätigkeiten sollte im Regelfall die Schule eintreten (Artikel 1, Absatz 3 des LG Nr. 26/1977). Sollte dies aus organisatorischen Gründen für die Schulen nicht möglich sein – dies ist in erster Linie an Sonn- und Feiertagen sowie über die Sommermonate der Fall – so bleibt den Sportvereinen dennoch die Möglichkeit durch eine Konvention mit der Schule die Sportanlagen zu benützen (Artikel 1, Absatz 3/bis des LG Nr. 26/1977). In diesem Fall sind die Sportvereine allerdings selbst verpflichtet für die Aufsicht und die Reinigung aufzukommen. Der Sportverein fungiert als sogenannter „Unterverwahrer“ mit verwaltungsmäßiger Haftung. Damit kann der Verein die Sportstrukturen der Schulen nutzen, wenn er die Aufsicht und Reinigung selbst übernimmt!

 

Der jeweilige Antragsteller muss beim Ansuchen erklären, dass die von ihm vertretene Organisation im Schadensfall durch eine Haftpflichtversicherung abgesichert ist. Zur Information: Alle VSS-Mitgliedsvereine sind automatisch gegenüber Dritten mit einer Summe von € 3.000.000,00.- haftpflichtversichert.

 

Fristen für die Gesuche:

  • Innerhalb 30. April jeden Jahres für die Sommermonate
  • Innerhalb 15. Juli jeden Jahres für das ganze Schuljahr oder mehr als einen Monat
  • Mindestens 14 Tage vorher bei gelegentlicher Nutzung (z.B. Turnier am Wochenende)

 

Es können auch jene Gesuche angenommen werden, die nach Ablauf der Fristen eingereicht werden. Die Schuldirektion erteilt in der Regel die Genehmigungen innerhalb 20. Mai (Sommermonate) bzw. 15. Oktober (Schuljahr).

 

Für nähere Auskünfte stehen die Mitarbeiter der VSS-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

 

Formulare und Vordrucke aus den Bereichen Recht und Versicherungen finden Sie unter Downloads.

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Benutzung von Schulsportanlagen

Da in puncto Benutzung der Schulsportanlagen in der schulfreien Zeit noch ein erhebliches Informationsdefizit besteht, ist es dem VSS ein großes Anliegen betreffend dieser Angelegenheit Klarheit zu schaffen. Mit Dekret des LH vom 7. Jänner 2008, Nr. 2 und nachfolgende Änderung mit Dekret des LH vom 18. Februar 2010, Nr. 14 wurde die Benutzung von Gebäuden, Einrichtungen und Anlagen der Schulen für außerschulische Tätigkeiten geregelt.

 

Sportvereinen steht grundsätzlich die Möglichkeit zur Verfügung in der schulfreien Zeit die Sporteinrichtungen und -anlagen der Schulen für außerschulische Tätigkeiten zu verwenden. Dies gilt auch an gewöhnlichen Schultagen ab 18:00 Uhr. Die Formblätter für die Gesuchstellung getrennt nach Turnhallen/Sportanlagen und Fachräumen sind unter Downloads abzurufen. Ermächtigt wird die Benutzung durch den Schuldirektor. Die entsprechenden Gesuche werden vorher von einer Kommission, die aus jeweils zwei Gemeinde- und Schulvertretern besteht, überprüft. Die von den Vereinen ohne Gewinnabsichten durchgeführten Tätigkeiten gemäß Dekret LH, Nr. 2 Artikel 9, Absatz 1 Buchstaben a) bis e) sowie gemäß Artikel 10 Absatz 1, Buchstaben a) bis d) sind von der Bezahlung der Rückvergütung der Spesen befreit.

 

Für die Aufsicht und Reinigung im Zusammenhang mit außerschulischen Tätigkeiten sollte im Regelfall die Schule eintreten (Artikel 1, Absatz 3 des LG Nr. 26/1977). Sollte dies aus organisatorischen Gründen für die Schulen nicht möglich sein – dies ist in erster Linie an Sonn- und Feiertagen sowie über die Sommermonate der Fall – so bleibt den Sportvereinen dennoch die Möglichkeit durch eine Konvention mit der Schule die Sportanlagen zu benützen (Artikel 1, Absatz 3/bis des LG Nr. 26/1977). In diesem Fall sind die Sportvereine allerdings selbst verpflichtet für die Aufsicht und die Reinigung aufzukommen. Der Sportverein fungiert als sogenannter „Unterverwahrer“ mit verwaltungsmäßiger Haftung. Damit kann der Verein die Sportstrukturen der Schulen nutzen, wenn er die Aufsicht und Reinigung selbst übernimmt!

 

Der jeweilige Antragsteller muss beim Ansuchen erklären, dass die von ihm vertretene Organisation im Schadensfall durch eine Haftpflichtversicherung abgesichert ist. Zur Information: Alle VSS-Mitgliedsvereine sind automatisch gegenüber Dritten mit einer Summe von € 3.000.000,00.- haftpflichtversichert.

 

Fristen für die Gesuche:

  • Innerhalb 30. April jeden Jahres für die Sommermonate
  • Innerhalb 15. Juli jeden Jahres für das ganze Schuljahr oder mehr als einen Monat
  • Mindestens 14 Tage vorher bei gelegentlicher Nutzung (z.B. Turnier am Wochenende)

 

Es können auch jene Gesuche angenommen werden, die nach Ablauf der Fristen eingereicht werden. Die Schuldirektion erteilt in der Regel die Genehmigungen innerhalb 20. Mai (Sommermonate) bzw. 15. Oktober (Schuljahr).

 

Für nähere Auskünfte stehen die Mitarbeiter der VSS-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

 

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