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Sport und Gesundheit
Defibrillatoren-Pflicht

Defibrillatoren-Pflicht für Sportvereine

Seit 4. August 2013 ist das Dekret des Gesundheitsministeriums vom 24. April 2013 (Veröffentlichung in der Gazzetta Ufficiale vom 20. Juli 2013) in Kraft, welches unter anderem eine Defibrillatoren-Pflicht für Sportvereine vorsieht. Mit einem Rundschreiben bietet der VSS Hilfestellung bei der Umsetzung der Bestimmungen.

Um alle Fragen zu klären, die rund um die Defibrillatoren entstanden sind, hat der VSS eine eigene Task Force eingerichtet. Dieser Arbeitsgruppe gehören Sportmediziner und Rechts-Experten an. Für den VSS sind Obmann Günther Andergassen, dessen Vize Much Pichler sowie Thomas Ladurner dabei. Mehrere Rundschreiben sind bereits an die Vereine gegangen.

 

Wer braucht einen Defibrillator?

Jede Sportanlage muss mit einem oder meheren Defibrillatoren ausgestattet sein. Der (Amateur-)Sportverein ist mit 1. Juli 2017 verpflichtet bei offiziellen Wettkämpfe der Sportfachverbände sowie bei Wettkampftätigkeit der Sportförderungskörperschaften eine im Umgang mit dem Defibrillator geschulte Person vor Ort zu haben. Das Gerät selbst sollte maximal 2-3 Minuten von der Sportanlage entfernt sein und muss öffentlich zugänglich sowie gekenntzeichnet sein. Für die Anschaffung der Geräteist in Südtirol der Besitzer der Sportanlagen zuständig. Anlagen die im Besitz der Gemeinde sind, werden von den Gemeinden ausgestattet.

 

Wer darf einen Defibrillator bedienen?

Ausschließlich speziell ausgebildetes Personal. Dafür ist der Besuch von Kursen notwendig, die im Regelfall acht Stunden (Theorie und Praxis) dauern. Im Abstand von zwei Jahren sind Auffrischungskurse notwendig. Der VSS rät, dass aus praktischen Gründen zumindest alle Trainer und Übungsleiter eines Vereins eine entsprechende Ausbildung machen.

 

Der VSS weist außerdem darauf hin, dass diese Personen keine Verantwortung für den Verlauf der Rettungsaktion tragen.

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Defibrillatoren-Pflicht für Sportvereine

Seit 4. August 2013 ist das Dekret des Gesundheitsministeriums vom 24. April 2013 (Veröffentlichung in der Gazzetta Ufficiale vom 20. Juli 2013) in Kraft, welches unter anderem eine Defibrillatoren-Pflicht für Sportvereine vorsieht. Mit einem Rundschreiben bietet der VSS Hilfestellung bei der Umsetzung der Bestimmungen.

Um alle Fragen zu klären, die rund um die Defibrillatoren entstanden sind, hat der VSS eine eigene Task Force eingerichtet. Dieser Arbeitsgruppe gehören Sportmediziner und Rechts-Experten an. Für den VSS sind Obmann Günther Andergassen, dessen Vize Much Pichler sowie Thomas Ladurner dabei. Mehrere Rundschreiben sind bereits an die Vereine gegangen.

 

Wer braucht einen Defibrillator?

Jede Sportanlage muss mit einem oder meheren Defibrillatoren ausgestattet sein. Der (Amateur-)Sportverein ist mit 1. Juli 2017 verpflichtet bei offiziellen Wettkämpfe der Sportfachverbände sowie bei Wettkampftätigkeit der Sportförderungskörperschaften eine im Umgang mit dem Defibrillator geschulte Person vor Ort zu haben. Das Gerät selbst sollte maximal 2-3 Minuten von der Sportanlage entfernt sein und muss öffentlich zugänglich sowie gekenntzeichnet sein. Für die Anschaffung der Geräteist in Südtirol der Besitzer der Sportanlagen zuständig. Anlagen die im Besitz der Gemeinde sind, werden von den Gemeinden ausgestattet.

 

Wer darf einen Defibrillator bedienen?

Ausschließlich speziell ausgebildetes Personal. Dafür ist der Besuch von Kursen notwendig, die im Regelfall acht Stunden (Theorie und Praxis) dauern. Im Abstand von zwei Jahren sind Auffrischungskurse notwendig. Der VSS rät, dass aus praktischen Gründen zumindest alle Trainer und Übungsleiter eines Vereins eine entsprechende Ausbildung machen.

 

Der VSS weist außerdem darauf hin, dass diese Personen keine Verantwortung für den Verlauf der Rettungsaktion tragen.

Verband der Sportvereine Südtirols - Brennerstraße 9 - 39100 Bozen - Tel. 0471 974 378 - Str.-Nr. 80022790218